SPD-Ortsverein Oberhausen-West

Jahresklausur des SPD-Ortsvereins West:

SPD will Lebensqualität in Alstaden und Lirich weiter verbessern

Werden sich weiter mit ganzer Kraft für Alstaden und Lirich einsetzen: Mitglieder des SPD-Ortsvereins Oberhausen-West bei ihrer Jahrestagung in Goch.

Für die SPD in Alstaden und Lirich steht die weitere Verbesserung der Lebensqualität in den beiden Stadtteilen ganz oben auf der kommunalpolitischen Tagesordnung. Auf ihrer Jahresklausur Mitte November in Goch waren sich die Mitglieder des SPD-Ortsvereins West einig: Sporthallen, Sportplätze, Bürgerzentren oder andere Einrichtungen der Daseinsvorsorge müssen wohnortnah erhalten bleiben oder wo nötig neu entstehen und möglichst vielen Menschen zugänglich gemacht werden. Dazu gehören auch öffentliche Plätze, wo sich Menschen treffen und ihre Freizeit miteinander gestalten können. Doch in einer Zeit, in der städtischer Freiraum immer knapper wird und die Konsolidierung des Haushalts im Vordergrund steht, weichen bisherige Freiflächen immer häufiger privaten Bauprojekten.

Eine wesentliche Aufgabe von Kommunalpolitik besteht nach Auffassung des Ortsvereins darin, Anreize für Begegnungen im Stadtteil zu schaffen, damit sich Gemeinschaften bilden können und der solidarische Umgang der Menschen miteinander gestärkt wird. Die Verbesserung der Angebote in den Stadtteilzentren für Jung und Alt ist dabei von besonderer Bedeutung. So lässt sich zum Beispiel auch das Phänomen der „Elterntaxis“ eindämmen, also die regelmäßige Notwendigkeit, dass Eltern zum Teil quer durch die gesamte Stadt fahren müssen, um kulturelle oder sportliche Angebote für ihre Kinder wahrnehmen zu können. Wer die Verkehrssituation in Oberhausen kennt, weiß, mit wie viel Stress dies verbunden ist.

Vor diesem Hintergrund setzen sich die SPD-Mitglieder im Oberhausener Westen unter anderem für die Errichtung einer modernen Multifunktionshalle an der Sportanlage Kuhle als Ersatz für die mittlerweile 90 Jahre alte und baufällige Turnhalle ein. Hier könnten dann in einem Aufwasch auch die für den Fortbestand des bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Engagements im Stadtteil dringend benötigten Gemeinschaftsräume geschaffen werden.

Die Schließung des Sportplatzes an der Solbadstraße hält der Ortsverein West nach wie vor für eine falsche Entscheidung. Denn hier engagieren sich Menschen ehrenamtlich und leisten einen wertvollen Beitrag für eine offene und tolerante Kultur. Mag sein, dass die kalkulierten Sanierungskosten im Verhältnis zur derzeitigen Nutzung zu hoch erscheinen. Mit ein bisschen Mut und Kreativität hätte sich sicher eine konstruktivere Lösung finden lassen. Welche konkrete Nachfolgenutzung auf dieser Fläche stattfinden soll, weiß bisher niemand. Gegen eine Verwilderung dieses Geländes wird sich der Ortsverein jedenfalls mit Kräften wehren.

Auch in Lirich fehlen ausreichende Begegnungsstätten. Die Flächen am Kanal rund um die Rosenstraße würden sich längst für eine attraktive Gestaltung anbieten, damit Familien, Spaziergänger und Radfahrer sich dort wohler fühlen können.

Jeder Euro, der in die Infrastruktur der Stadtteile investiert wird, ist aus Sicht des SPD-Ortsvereins West auf lange Sicht eine lohnende Investition in eine lebenswerte Stadtteilkultur, die soziale Gerechtigkeit, Toleranz und Vielfalt möglich macht.


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